Physiotherapeut Felix Roßkopf zeigt in diesem kurzen Video, wie er KAATSU bei einem Patienten mit Radialnerv-Verletzung einsetzt.

Ziele der nichtoperativen Behandlung sind:

  • Erhalt der freien Gelenkbeweglichkeit und
  • Vermeidung von Kontrakturen

Wie im Video zu sehen ist, zeigt der Patient den typischen Symptomenkomplex der sogenannten Fallhand. Felix versucht daher unter KAATSU-Bedingungen die funktionellen Eigenschaften des Nervus radialis anzusteuern, d.h., die Muskulatur der Dorsalseiten von Ober- und Unterarm, darunter die Extensoren, und die langen Handmuskeln anzusprechen. Daneben ist der Nerv für die sensible Innervation der Haut auf der Dorsal- und Lateralseite des Armes verantwortlich.

Offensichtlich scheint die Anlage der Kaatsu Air Bands die physiologischen Bedingungen für die funktioneller Wiederherstellung zu begünstigen. Dabei ist der individuelle Optimaldruck entscheidend, der täglichen Schwankungen unterliegt. Am Ende des Videos wird am Vergleich der Seithebe-Übung deutlich, dass sich bereits in der frühen Übungsphase das Symptom der linken Fallhand signifikant verbessert.

Der Patient muss von Anfang an die Verantwortung zur selbstständigen Eigenübung übernehmen. Der Therapeut kann dies durch den kostenpflichtigen Verleih eines endkundentauglichen KAATSU-Cycle 2.0 unterstützen. Für Privatpatienten bietet KAATSU Deutschland in Kooperation mit Therapeuten sogar die Möglichkeit ein deutlich vergünstigtes Gerät für die nicht-kommerzielle Nutzung dauerhaft zu erwerben.