Darum setzen  immer mehr Fußball-Profis auf das japanische Drucktraining. Aufmerksame Social Media Follower werden es längst bemerkt haben: Immer mehr Fußball-Profis zeigen sich bei Posts aus ihrem Individualtraining mit schwarzen Bändern an ihren Armen oder Beinen. Kenner haben diese längst als original KAATSU Air Bands identifiziert. So auch jüngst bei Nationalspieler Julian Weigl, derzeit bei bei Borussia Dortmund unter Vertrag.

Warum nutzt Julian Weigl KAATSU Training?

In der kurzen Winterpause bleibt für ein traditionelles Muskelaufbautraining zu wenig Zeit, denn normalerweise sind 3-4 Monate intensives Krafttraining nötig, um nennenswerte Effekte zu erzielen. KAATSU-Training kann diese Effekte in viel kürzerer Zeit herbeiführen, da es aufgrund der geringen Lasten zu keiner Bio-Massenzerstörung in den Muskelgeweben kommt und damit keine zusätzlichen Regenerationsressourcen verbraucht werden. Julian Weigl kann daher häufiger trainieren und sich gleichzeitig besser erholen. Er verbessert mit KAATSU die Wirksamkeit seines Vorbereitungstrainings in der Winterpause und wird zu Beginn der Spielperiode besser auflaufen als zuvor.

Was sind weitere KAATSU-Vorteile für Profi-Fußballer?

Der moderne Profifußball ist durch lange Wettkampfperioden und kurze Vorbereitungsperioden gekennzeichnet. Je besser ein Spieler ist, desto häufiger wird er auch eingesetzt, je erfolgreicher ein Verein spielt, desto mehr Wettbewerbe werden idealerweise bis zum Finale durchgespielt. Mit dieser Gesamtbelastung im Hinterkopf, ergeben sich folgende Zielsetzungen:
  1. den Spieler frei von Verletzungen halten und
  2. bestmögliche Tagesform für jeden Spieltag erreichen, d.h., den Spieler möglichst frisch auf das Spielfeld schicken.
Durch die heutige Spieldichte sind die Anpassungsressourcen des Organismus für Trainingsreize äußerst begrenzt. Somit bleibt in einer langen und belastungsintensiven Saison für die Entwicklung der Fitness wenig Raum, da man zumeist damit beschäftigt ist sich wieder optimal für das nächste Spiel zu regenerieren. Es ist daher vorteilhaft auf  Trainingsmethoden zurückgreifen zu können, die
  1. in kürzerer Zeit zu den gewünschten Trainingseffekten führen und
  2. die biologischen Ressourcen des Organismus wenig beanspruchen.
KAATSU Training kann genau diese Ansprüche erfüllen, daher ist es nur logisch, dass eine steigende Zahl an Profi-Fußballern diese Methode individuell nutzt. Das scheint auch Prof. Dr. Arnd Krüger in seinem Artikel über KAATSU in der Zeitschrift Leistungssport (5/2011) so zu sehen:
„Vielleicht hatten die japanischen Frauen für die FIFA-WM mehr und besser trainiert, vielleicht stimmte ihre Periodisierung (im Gegensatz zur deutschen Mannschaft waren ihre Vorbereitungsspiele keine Ausscheidungsspiele für die Mannschaft), vielleicht haben sie besser regeneriert, waren mehr vom Erfolg überzeugt oder einfach nur nicht überheblich, als sie gegen die USA spielten, jedenfalls müssen sie ja irgendetwas besser gemacht haben als alle anderen. Herzlichen Glückwunsch! Eines der Elemente, die sie zumindest anders verwendet haben, war KAATSU-Training“.

Physiologische Intelligenz nutzen

Im Fußball ist die parallele Entwicklung von mehreren konkurrierenden Trainingsanpassungen erforderlich, was im Normalfall ein sehr zeitkonsumierender und belastungsintensiver Prozess ist. KAATSU-Training vermag dem Spieler einen robusten anabolen Stimulus über die Ausschüttung von Wachstumshormonen zu verschaffen ohne den Bewegungsapparat dabei hoch zu belasten. Zeitgleich ist die Methode dazu geeignet den Stoffwechsel des Spielers im Umgang mit Laktat zu optimieren. Ein entsprechend trainierter Orgamismus kann Laktat sowohl besser als Energieträger verwerten und auch als Botensubstanz für andere wichtige Stoffwechselvorgänge im Körper nutzen.
Der bisherige Fokus bei KAATSU bezieht sich bislang fast nur auf Krafttraining. Das gesamte Spektrum der Methode kann erst voll ausgenutzt werden wenn die Methode auch auf dem Spielfeld genutzt wird. Dann wird KAATSU zum echten Game Changer. Dazu braucht es noch mehr junge, offene und lernbereite Trainer, denn das Brechen mit Traditionen ist die Grundlage für Fortschritt. Stay hungry!