Die alte Sichtweise von Laktat als Stoffwechsellabfallprodukt ist überholt. Eine bestimmte Dosis Laktat kann vielfältige positive Wirkungen haben.

Schon gewusst? Eine markante Eigenschaft der KAATSU-Methode ist die signifikante Laktatproduktion.

Bekanntheit erlangte Laktat Hierzulande durch die Sportmedizin. Das Molekül wurde hier zunächst als Nebenprodukt des anaeroben Stoffwechsels klassifiziert und mit großem Enthusiasmus in der Ausdauerdiagnositk als Messgröße für die Ausdauerleistungsfähigkeit verwendet.

Noch in den 1990er Jahren galt Laktat als Abfallprodukt das zu nichts nutze war und im Bereich der Rehabilitation wurde es sogar als schädlich angesehen. Der aktuelle Forschungsstand zum Laktat hat jedoch zu völlig neuen Einsichten in seine Funktion und Wirkungsweise geführt.

Laktat spielt eine wichtige Rolle bei der Aufrechterhaltung von zahlreichen Organfunktionen mit fast schon hormonählichen Eigenschaften. Darunter fällt beispielsweise die Beeinflussung des Testosteronspiegels, die Neubildung von Blutgefäßen und Mitochondrien, die Kollagensynthese und die Neubildung von neuronalen Verknüpfungen. Darüber hinaus ist Laktat ein wichtiger Energieträger für das Herz und kann Entzündungsprozesse positiv beeinflussen.

Die adäquate Steuerung von Entzündungsprozessen kann die Wundheilung positiv beeinflussen. In diesem Zusammenhang spielt langfristig die Durchblutungssituation der entsprechenden Bereiche eine wichtige Rolle. Hier kann das Blutflusstraining aus Japan entsprechende Voraussetzungen verbessern, da neben der Laktatproduktion auch die lokale Durchblutung signifikant verbessert wird.

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