Dank KAATSU noch einmal so richtig durchstarten: Mit 35 wurde Justin Gatlin der älteste 100-Meter National-Champion der US-Leichtathletikgeschichte. Das Ereignis ist kein Zufall, denn auffällig viele KAATSU-User im Spitzsport sind um 40 Jahre alt.

Justin Gatlin

Olympiasieger über 100 Meter und ehemaliger Weltmeister über 100 und 200 Meter, sowie ehemaliger Weltrekordhalter über 100 Meter. Der 35-jährige schaffte im Juni 2017 ein bemerkenswertes Comeback. Mit dem Gewinn der 100-Meter bei den US-Nationals konnte sich der Weltklassesprinter gegen seine deutliche jüngere Konkurrenz durchsetzen. Im Januar 2017 machte sich Gatlin mit seinem Trainer Dennis Mitchell auf den Weg nach Tokio, um von Yoshiaki Sato persönlich eine Einführung in die KAATSU Methode zu erhalten. Wie viele andere Spitzensportler mit einer langen Karriere, laborierte auch Gatlin oft an Verletzungen herum.

Noriaki Kasai

2-facher Olympiamedaillengewinner in Sotschi 2014 ist mit 41 Jahren ist der der älteste Medaillengewinner im Skispringen bei Olympischen Spielen. Kasai nutzt KAATSU regelmäßig und plant 2018 bei den Winterspielen in Korea als 45-Jähriger mit an der Start zu gehen.

Bode Miller

6-facher Olympiamedaillengewinner und 5-facher Weltmeister im Ski Alpin, nutzte KAATSU zu seiner aktiven Zeit, um nach seinen Operationen schnell wieder in Form zu kommen. Miller war beim Ende seiner Karriere 38 Jahre alt und zeigte trotz der Rückschläge, dass er mit Hilfe von KAATSU in der Lage war mit Mitte 30 in der Weltspitze mitzufahren.

Hiroyasu Shimizu,

Eisschnellläufer, 4x Weltrekordhalter, 5-facher Weltmeister, 3-facher Olympiamedaillengewinner. Shimizu konnte auch nach dem Überschreiten seines Zenits bis zum Ende seiner dritten Lebensdekade auf der internationalen Bühne bemerkenswerte Leistungen zeigen.

Todd Lodwick

Der Olympiamedaillengewinner und 2-facher Weltmeister in der Nordischen Kombination stürzte 30 Tage vor Beginn der Olympischen Spiele in Sotschi 2014 auf de Normalschanze und brach sich die linke Schulter. Der 37-jährige schaffte dank KAATSU ein superschnelles Comeback zu seinen letztmöglichen Spielen.

 

Effizienz und Belastungsverträglichkeit

Spitzensportler mit langen Karrieren müssen sich früher oder später verstärkt mit ihrer veränderten Belastungsverträglichkeit auseinandersetzen. Das Erleben einer abnehmenden Regenerationskapazität und zunehmenden Verletzungsanfälligkeit war für die oben genannten Athleten ein Entscheidungskriterium für den Einsatz von KAATSU Training. Da Anpassungsreserven limitiert sind und sich mit zunehmendem Alter verringern, wird es um so wichtiger die Wirksamkeit des Trainings zu erhöhen.

Der Spitzentrainer Henk Kraaijenhof brachte über Jahrzehnte zahlreiche Weltklassesportler zu persönlichen Bestleistungen. Nach seiner Erfahrung ist ein Trainer zu 50% damit beschäftigt, dass sich seine Athleten nicht verletzen. Kraaijenhof‘s Maxime: „Trainiere so viel wie nötig, nicht so viel wie möglich“.

Aus Sicht der Trainingslehre ist festzuhalten, dass die allgemeinen Erkenntnisse über Verletzungen noch nicht dazu geführt haben, Belastbarkeit als eine eigene sportliche Fähigkeit zu sehen, die auf einer Ebene mit den übrigen leistungsbestimmenden Faktoren liegt. Die erfolgreiche KAATSU-Implementierung bei langjährigen Spitzensportlern zeigt, dass ein Umdenken zusätzliche Leistungsreserven im Hinblick auf die Verlängerung der Sportkarriere erschließen kann.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s