KAATSU Spezialist Volker Kleinert und seine Sportlerin, die Langstreckenschwimmerin  Jacqueline Kempfer ziehen KAATSU Bilanz nach ihrem letzten Trainingslager.


Die Extremschwimmerin Jaqueline Kempfer ist eine von 26 Menschen, die den Fehmarnbelt in der Ostsee schwimmend überquert haben. In der vergangenen Woche hat sich Athletin zusammen mit ihrem Trainer Volker Kleinert, im Trainingslager für die kommenden Langstreckenschwimmen der Saison vorbereitet und erstmals KAATSU eingesetzt. Hauptziel war es gezielt die schwimmspezifische Kraftausdauer zu erhöhen. Jaqueline resümiert: „Im Vergleich mit anderen Trainingslagern der vergangenen Jahre waren der Einfluss von KAATSU in 6-facher Sicht überdeutlich“. Hier ihre Zusammenfassung.

#1 Höhere Intensität

Mit den KAATSU Aqua-Bändern an Armen und Beinen konnte ich im Wasser in Intensitätsbereichen schwimmen, die sonst nicht oder nur selten technisch sauber zu absolvieren sind. Wesentlicher Faktor dabei war, dass meine Technik langstreckentypisch bleiben konnte, sich also gerade nicht wie sonst im intensiven Training einem Sprintstil oder zusätzlichem Widerstandsmaterial angleichen musste, was immer auch mit erhöhter Verletzungsgefahr verbunden ist. Genau hierdurch konnte aber auch gerade die langstreckentypische Ermüdung,z. B. bei stundenlanger Schwimmdauer oder beim Schwimmen in Gegenströmung, simuliert werden.

#2 Fehlende Muskelschäden

Trotz dieser hohen Intensitäten war der strukturelle Schaden im Muskel offensichtlich deutlich geringer als bei sonstigen intensiven Trainingsformen, denn der lokale „Muskelkater“, der sonst gern mal zwei bis drei Tage andauerte, war hier bereits am nächsten Morgen stets wieder verschwunden. Dadurch war es möglich, dass wir täglich (!) mit KAATSU ein intensives Training absolvieren konnten. Mit herkömmlichen Methoden war mir diese Intensität sonst nur alle zwei bis drei Tage möglich.

#3 Spezifisch trainieren

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Durch die von KAATSU hervorgerufene Kapillarisierung verbesserten sich die Sensibilität und Wassergefühl bereits am ersten Tag, so dass gerade auch im Anschluss an den intensiven Trainingsblock mit KAATSU stets noch ein lockeres, aber technisch sehr sauberes Schwimmen möglich war; auch dies war sonst nach harten Serien undenkbar. Über die gesamte Woche war eine deutliche Leistungssteigerung möglich, denn der Körper war durch den täglichen Einsatz herausgefordert sich sofort anzupassen. Zudem half KAATSU schwimmspezifisch zu trainieren, die Kraft effektiv genau dort einzusetzen, wo sie gebraucht wird. Der gewünschte Effekt für die Kraftausdauer zeichnet sich jetzt ebenfalls ab, muss aber nach einer Regenerationsphase in den kommenden Tagen noch genau überprüft werden.

#4 Mentale Komponente

Das Training mit KAATSU enthält eine nicht zu unterschätzende mentale Komponente. Die gewünschte Muskelermüdung wird sehr viel schneller erreicht als mit anderen intensiven Methoden und kann gleichzeitig sehr viel länger ausgenutzt werden. Hierdurch ist man gezwungen, sich sehr viel öfter, eher und länger mit den unangenehmen Nebenwirkungen des Langstreckensports, wie Schmerzen, Ermüdung und innere Kämpfe, auseinanderzusetzen, sie dadurch aber auch zu trainieren.

#5 Schnellere Regeneration

KAATSU hat eine deutliche Wirkung auf regenerative Prozesse gezeigt. Unabhängig von dem geschilderten Umstand, dass weniger Muskelschäden angerichtet werden und die
Verletzungsgefahr geringer ist als bei anderen intensiven Trainingsformen, hat mein Körper objektiv, mit dem Vitalmonitor überprüft, seine Regenerationsleistung derart erhöht, dass Effekte der Superkompensation täglich eintraten und für ein erneutes intensives Training ausgenutzt werden konnten.

#6 Schonung der Gelenke

Zudem hat das häufige und intensive Training deutlich weniger die Gelenke belastet als in den vergangenen Jahren. Insgesamt hat sich der Einsatz von 2017-02-17-17-01-04KAATSU damit in 6-facher Hinsicht deutlich gelohnt und das Trainingslager zu meinem bisher intensivsten, aber auch effektivsten gemacht, weil die Trainingsleistung deutlich höher und besser war, als in vergangenen Jahren. Ich will nicht verschweigen, dass der Einsatz von KAATSU im Leistungssport hart ist und auch unbehaglich. Allerdings muss hier wohl einschränkend gesagt werden, dass es hier den Zielen der größtmöglichen Leistungssteigerung dient. Beim Einsatz von KAATSU im Wasser kommt erschwerend hinzu, dass im nassen Element die Bedingungen nicht vereinfacht werden können, so wie es im  Landtraining möglich ist. Aber es hat definitiv sich gelohnt! Ein großes Dankeschön daher an Volker und seinen wie immer unerschöpflichen Ideenreichtum, seine sachlich fachlichen Erklärungen und seine unermüdliche Einsatzfreude, um gute Leute (noch) besser zu machen.

Jaqueline Kempfer

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