Felix Roßkopf bietet in seiner Kemptener Privatpraxis „Roßkopf Training & Therapie“ als einer der ersten Physiotherapeuten in Deutschland KAATSU an. Wir befragten den Allgäuer nach seinen ersten Erfahrungen mit dem Original aus Japan.

Felix  ist staatlich geprüfter Physiotherapeut, Trainer und Personal-Coach aus Leidenschaft. Deshalb hat er sich auf aktive Therapie mit KAATSU-Training spezialisiert.

KAATSUBlog: Felix, Du arbeitest seit März 2016 als einer der ersten Physiotherapeuten in Deutschland mit KAATSU. Welche Erfahrungen hast Du in dieser kurzen zeit machen  können?

Rosskopf: Zunächst habe ich KAATSU Training ausführlich an mir selbst getestet. Ich habe am 10.03. eine Bioimpendanzmessung gemacht, danach 10 Trainingseinheiten unter KAATSU durchgeführt. Jetzt nach guten 3 Wochen habe ich eine erneute Messung durchgeführt und die Ergebnisse waren für mich beeindruckend! Hier die Daten im Vergleich:

Vorher

  • Körpergewicht: 75,0 kg
  • Fettmasse: 12,4 kg
  • Körperzellmasse: 34,8

Nach 12 Trainingseinheiten:

  • Körpergewicht: 75,0 kg
  • Fettmasse: 10,0 kg
  • Körperzellmasse: 36,8 kg

KAATSUBlog: Haben sich auch Deine Kraftwerte nach 3 Wochen verändert?

Rosskopf: Allerdings! Unter anderem hab ich mich beispielsweise beim einbeinigen Split Squat, hinteres Bein erhöht, mit 70 kg auf den Schultern, nach 10 KAATSU Einheiten von 5 auf 10 Wiederholungen gesteigert, was ich auch als immens erstaunlich empfinde!

KAATSUBlog: Wie genau sah Dein Trainingsprogramm aus?

Rosskopf: Für die obere Extremität habe ich folgendes gemacht: horizontales Rudern im TRX, Liegestütz im TRX normale Liegestütz, vertikaler Zug am Keiser und vertikaler Druck am Keiser (sowohl einarmig als auch beidarmig. Bei der unteren Extremität: beidbeinige Kniebeuge, einbeinige Kniebeugen, Single Leg Deadlift, beidbeinige Deadlift, Walking Lunges. Beim Slideboard waren es nur 2 Einheiten.

Ich habe die Übungen meist mit leichtem Gewicht geladen, maximal 16 kg bei der beidbeinigen Kniebeuge, um wirklich in die komplette Ermüdung zu kommen. Auch hier hab ich zuerst mit 8 kg angefangen und relativ zügig gemerkt das es immer leichter und leichter wird und ich etwas höher gehen muss, weil sonst keine Ermüdung eingetreten wäre.Ansonsten war es wirklich nur KAATSU Training nach den definierten Protokoll Vorgaben. Ich würde allerdings lügen wenn jede Einheit immer Spaß gemacht hat!

KAATSUBlog: Wie sahen die Belastungsnormative beim Druck mit den KAATSU Air Bands aus?

Rosskopf: Die manuellen Anlagedrücke für die Obere Extremität lagen bei 25-30 SKU die Bandfülldrücke zwischen 190-210 SKU. Für die manuellen Anlagedrücke der Untere Extremität bei 30-35 SKU die Bandfülldrücke bei 280-300 SKU.

KAATSUBlog: Wie reagieren Deine Kunden auf KAATSU Training?

Rosskopf: Was ich festgestellt habe, es ist hochinteressant wie jeder Einzelne auf den vermehrten metabolischen Stress reagiert und sich in den 15 Sekunden Satzpause verhält. Zum Beispiel hab ich einen Kunden, der im Raum rumläuft wie ein Tiger im Käfig und immer erregter wird. Ein anderer Kunde fängt an die belastete Extremität regelmäßig auszuschütteln. Eine Dame, die regelmäßig bei mir KAATSU Training macht, wird dagegen immer ruhiger und zurückhaltender.

KAATSUBlog: Was gefällt Dir als Physiotherapeut an dieser Trainingsform besonders?

Rosskopf: Ich lerne täglich immer wieder neu dazu, wie Patienten und Kunden auf das Training reagieren und freue mich über jeglichen Austausch zwischen den immer mehr werdenden KAATSU Spezialisten in Deutschland, Österreich und der Schweiz.

KAATSUBlog: Vielen Dank!

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