Der olympische Goldmedaillengewinner Hiroyasu Shimizu nutzte zu seiner aktiven Zeit KAATSU Training, um die Kraft und Explosivität seiner 70er Oberschenkel zu entwickeln.

Im KAATSU Training konzentrierte er sich auf 6 Übungen, die er mit den pneumatischen KAATSU Air Bands durchführte:

  • Kniebeugen
  • Beinbeuger
  • Ausfallschritte
  • Wadenheben
  • Slideboard
  • Schulterdrücken

Belastungsnormative

Als Eisschnellläufer fokussierte Shimizu das Training der Beine und absolvierte nur sehr wenige Oberkörper und Rumpfkraftübungen. Bei der Bewegungsausführung achtete der Japaner auf einen unvollständigen („non-lock“) Bewegungsumfang und sehr kurze Pausen (20 Sekunden), um eine maximale Laktatbildung in den Beinmuskeln zu erzielen.
Shimizu setzte für die Beine sehr hohe manuelle Anlagedrücke über 60 SKU ein und Bandfülldrücke über 300 SKU. Die Lasten betrugen etwa 20-30% der Maximalkraft. Auf dieser Basis arbeitete er sich bei den jeweiligen Übungen bis zum Punkt des momentanen Muskelversagens heran. Der eingestellte KAATSU Druck erlaubte folgende Satz- und Wiederholungszahlen bei jeder Übung:

  1. Satz: bis maximal 40 WH
  2. Satz: 7-8 WH
  3. Satz: 4-5 WH
  4. Satz 1-2 WH

 

Übungsausführung

Die Kniebeuge wurde in die volle tiefe Hocke ausgeführt, aber nur bis zur 90 Grad-Position wieder gestreckt, um die Beinmuskeln einem kontinuierlichen Spannungsreiz auszusetzen. Die Bewegungsausführung war zügig, um ein schnelles Muskelversagen und maximale Laktat-Akkumulation zu erzielen.

Die Beinbeuger-Übung wurde während der 4 Sätze im endkontrahierten Bewegungsbereich (weniger als 90 Grad) durchgeführt. Die Bewegungsausführung war schnell bis explosiv. Bei den Ausfallschritten wurde die tiefe und gehende Variante, ebenfalls mit unvollständiger Beinstreckung absolviert. Diese Übung wurde mit der Langhantel im Nacken oder gelegentlich mit Kurzhanteln in den Händen durchgeführt. In der Regel schaffte Shimizu nach mit der Vorbelastung in den Beinen nicht mehr als 10 Schritte vorwärts.

Das Wadenheben verlief ganz klassisch, mit geschulterten Gewichten und den Fußballen auf einem Block, um den Bewegungsumfang der Fußgelenke zu erhöhen. Den Abschluss der Beinübungen bildete eine sportspezifische Übung, das Slideboard. Hier gleitete er innerhalb von 3 Sätzen zum Muskelversagen. Als einzige KAATSU-Oberkörperübung wurde das Schulterdrücken mit der Langhantel absolviert.

Fazit

Shimizu reiht sich in den Reigen der zahlreichen Olympiamedaillengwinner ein, die mit KAATSU Spitzenresultate erzielt haben. KAATSU eignet sich sehr gut für den Muskelaufbau ohne Gewichte und die sportartspezifische Anwendung.

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